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Okt 25

Einen wunderschönen Abend liebe Leser, ich hab mich mal an ein kleines Tutorial gewagt, es ist keineswegs perfekt, aber wer ein bisschen improvisieren kann schafft das sicherlich nach zu machen. ;O)

Die Idee dazu war eigentlich ganz spontan. Während ich mit einer Freundin telefonierte, kamen wir auf solche Windlichter. Rätselten dann über die ein oder andere Frage, bis ich sagte; “Warte ich versuch das einfach eben mal aus und teile dir das Ergebnis mit!”. Ja so kam es dann, das ich mir einige Utensilien geschnappt, mich hingesetzt hab und los legte. Ganz ohne Anleitung oder irgendwelche Anhaltspunkte überlegte ich mir also den einfachsten Weg ein solches Windlicht selbst zu machen. Ich hab daher keine Ahnung ob ich alles richtig gemacht habe und ob ich mir evt. einige Schritte hätte sparen können wenn ich vorher auf die Suche danach im Internet gegangen wäre. Aber ich muss sagen letztendlich war ich sehr zufrieden mit meinem Ergebnis, denn es kann sich sehen lassen.

Und nun weiß ich schon was es für die Oma´s zu Weihnachten geben könnte. ;O)

So um euch daran teilhaben zu lassen, hab ich das ganze direkt Bildlich fest gehalten.

Was ihr auf jedenfall zur Hand haben solltet um das abgebildete oder ein ähnliches Windlicht selbst zu gestalten ist folgendes:

1 Laminiergerät

2 Laminierfolien ( Welche Größe ihr da nehmt ist ganz euch selbst überlassen ich wählte für das Tutorial die Visitenkartengröße ca. 9,5 x 6 cm, die beiden nächsten machte ich dann in der Fotogröße ca. 15,7 x 10,8 cm, eine weitere tolle Größe dafür ist auch DinA 5 Format ca. 21,6 x 15,4 cm, es gibt Laminierfolien Sets zu kaufen in denen bereits mehrere verschiedene Größen enthalten sind)

1 Schere

1 Stift

1 Locher oder Lochzange

1 -2 Servietten ( Je nachdem wie das Muster sein soll, oder wie viel man für die jeweilige Größe benötigt.)

2 Stücke Schleifenband (Farblich passend zum Motiv und die Länge kann man per Augenmaß bemessen.)

Nach belieben noch einige Perlen zum dekorieren. Außerdem könnte man es auch noch mit Glitter-Stiften bemalen oder Kleinteilen bekleben.

So wenn ihr all diese Sachen beisammen habt, kann es auch schon los gehen.

Als erstes wählt ihr eine Serviette mit dem passenden Motiv aus.

Ich wählte z.b. die Leonardo Engel und wollte auf jeder Seite des Windlichtes einen anderen Engel abgebildet haben.

Sucht euch aus welche Stelle ihr von der Serviette verwenden möchtet!

Nun dreht man die Serviette um und legt sich die Folie auf die Stelle der Serviette die man nutzen möchte und kennzeichnet sich diese Stelle mit einem z.B. Kugelschreiber.

Nach dem man es ausgeschnitten hat, zieht man die bemalte Schicht der Serviette ab und passt es in die Folie ein.

Wie man leicht erkennen kann, habe ich nicht sehr sauber und gerade geschnitten. Wollte aber unbedingt ausprobieren wie es sich verhält wenn die Ränder überlappen. Ob mein Gerät es dennoch verschweißt, ohne den direkten Kontakt zur Unterseite zu haben? Gleich wissen wir ob es hin gehauen hat.

Aber erst warten wir bis es durchgerattert ist,…

So, es kam wieder heraus und ich kann sagen es ist nichts passiert und lief alles glatt. Nun wo es fester, besser an zu fassen und nicht mehr verrutschen konnte, habe ich die überstehenden Ränder mit der Schere ordentlich nachgeschnitten. Falls durch ein Überlappen der Serviette  die man nachträglich entfernt hat, sich ein Stückchen nicht geschlossen haben sollte, kann man das Stück einfach erneut durch das Laminier Gerät jagen. Auch wenn mal eine Serviette zu dünn sein sollte und sich die Folie dadurch leicht wellt, einfach das durchschieben wiederholen bis es sich ganz glättet.

Nun geht es ans Lochen. Und ich muss gestehen es war die Hölle.^^ Statt dem Locher, womit es evt. leichter gegangen wäre, ich aber nicht wirklich die abstände berechnen konnte, griff ich also zur Lochzange. Ich hab es nun einfach für ganz faule nach Augenmaß gemacht. Aber sicherlich kann man sich die abstände auch richtig ausmessen und markieren. Um auf beiden Folien das Loch immer an der selben Stelle zu haben, legte ich sie zuerst so wie sie am ende sein sollten aufeinander und deutete mit der Lochzange die Löcher an, damit ich auf beiden Folien einen Abdruck hatte. Anschließend ging es ans lochen, und das fiel mir wirklich sehr schwer. Ich lochte von vorn und von hinten und wiederholte das ganze und half irgendwann mit der Schere nach, weil mir meine Hand schon extrem weh tat. Entweder lag das ganze nun daran das ich einfach zu schwach bin^^ oder das es nur eine billige einfache Lochzange ist. Hatte aber auch angst bei zu festem druck die Folie kaputt zu machen oder gar die Lochzange selbst. *hihi* Wie man sieht hat es nach einigen Handschmerzen und Pausen am ende doch das Ergebnis gebracht was ich wollte. An einer Folie löste sich durch das herum Gezerre dann ein wenig der Rand wieder etwas auf. Hab es dann einfach erneut durch das Gerät gejagt und alles war wieder Super.

 Nun wählen wir also das zum Motiv passende Schleifenband und fädeln es nach belieben durch die Löcher.

 Ich hab dann noch eine Perle aufgezogen und alles verknotet. Nun sind wir auch schon so gut wie fertig.

 Nun nimmt man sich einen passenden Teelichthalter und stülpt sein kleines Werk einfach darüber.

 Tadaaaa und es ist geschafft.

Wenn man eine Größere Folie verwendet hat, benutzt man dann natürlich einen etwas größeren Teelichthalter.

 Hier könnt ihr noch die beiden anderen Varianten sehen die ich danach noch gemacht habe.

Ich hoffe es ist leicht verständlich und ihr habt vielleicht selbst spaß daran euch so ein Windlicht selbst zu gestalten.

Ob als Tischdeko für den Kindergeburtstag wo man dann natürlich dementsprechende Motive wählt, für den gemütlichen Abend auf dem Balkon oder im Garten um dem Teelicht einen Windschutz zu bieten und zugleich den Tisch dekorativer zu gestalten oder mit Weihnachtlichen oder Osterlichen Motiven ein tolles Geschenk für seine Familie oder Freunde einfach ohne viel Aufwand selber machen.

Ihr seht schon dem ganzen sind gar keine Grenzen gesetzt. Versucht es doch einfach mal selbst. Und vielleicht habt ihr ja Lust mir mitzuteilen wie es geworden ist oder was ihr selbst entworfen habt. Viel spaß beim selber machen!